GmbH-Steuerpraxis

Die vermögensverwaltende GmbH als Instrument zur Renditeoptimierung?

Teil I einer Beitragsreihe zu den steuerlichen Rahmenbedingungen vermögensverwaltender GmbHs.

GmbH-Steuerpraxis 02/2011 – S. 33–39Ulrich Lichtinghagen

Der Beitrag veranschaulicht die Vorteile beim Einsatz einer vermögensverwaltenden GmbH als Vermögensträger. Diese liegen grundsätzlich in der Ertragsteuerbelastung von gerade einmal 15 % Körperschaftsteuersatz (einschließlich des Solidaritätszuschlags 15,825 %). Im Falle von Gewerbesteuerbefreiungen oder erweiterten Kürzungen können somit bis zu 84,175 % des Gewinns einbehalten und reinvestiert werden.

Ein Effekt, der mit jedem weiteren zur Thesaurierung genutzten Veranlagungsjahr zusätzliche Hebelwirkung erzielt. Gilt dies bereits grundsätzlich für die Vermögensverwaltung durch eine GmbH, so treten im speziellen Falle der Wertpapierverwaltung noch weitere Effekte flankierend hinzu: insbesondere das sogenannte Schachtelprivileg des § 8b KStG.